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Aufbruch in die Utopie

Ausstellungreise auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA

Die Ausstellungsreise „Aufbruch in die Utopie – Auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA“ zieht entlang der Route der Utopisten von 1834. Wer eincheckt, kann mitreisen.

Nach ihren ersten Stationen in Deutschland – in Gießen und Bremen - eröffnet die Ausstellungsreise am 6. September 2014 in Washington DC im German-American Heritage Museum und am 22. November 2014 im Missouri History Museum in St. Louis. Der „Aufbruch in die Utopie“ blickt mit Kunst und Aktionen auf die wechselvollen Geschichten der Auswanderer und erkundet deren politische und soziale Dimensionen als Inspirationen für die Gegenwart.

Unter der Leitung von Dr. Ludwig Brake (Historiker, Gießen), Peter Roloff (Filmautor und -produzent, Berlin) und Oliver Behnecke (Kulturmanager und Regisseur, Bremen) tragen Künstler, Kulturschaffende und Wissenschaftler der Reisenden Sommer-Republik nach zehn Jahren Beschäftigung mit dem gemeinsamen Sujet ihre Ergebnisse für den „Aufbruch in die Utopie“ zusammen. Mit Videoinstallationen, Texten, Performances, Archiven, Filmen und Fotografien schaffen sie Entdeckungsräume für Gäste allen Alters. Eine Einladung zum Streifzug: durch deutsche wie amerikanische Staaten an Wendepunkten revolutionärer Umbrüche; entlang an privaten, gesellschaftlichen und philosophischen Haltungen und Abenteuern; durch Motive, Höhenflüge und Tiefschläge einer kühnen Vision. Eine Reise durch damalige und heutige Utopien.





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Gleiche Grundrechte! Politische Teilhabe! Rede-, Wahl-, Bildungs- und Entfaltungsfreiheit!
Für diese Ideale verlassen 500 Menschen gemeinsam ihre Heimat. Es ist das Jahr 1834, sie sind Untertanen deutscher Fürstenstaaten, sie sind voller Wandlungswillen – und sie setzen auf eine Utopie als Kompass ihrer Lebenswege: den Aufbau einer demokratischen „Teutschen Musterrepublik“ in Amerika. Angeführt vom dem Juristen Paul Follenius und dem Pfarrer Friedrich Münch überquert die „Gießener Auswanderergesellschaft“ den atlantischen Ozean und riskiert den Neuanfang im unbekannten "Land of the Free". Mit ihrer Staatsgründung will sie Hoffnung und ein Vorbild schaffen für die Umwälzung der Machtverhältnisse in ganz Deutschland. Kann das gelingen? Wohin führt die Reise? Welche Relevanz birgt sie für hier und heute?